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Musik, Platten, Konzerte

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5 Dinge, die man mit Second Hand Platten aus der Grabbelkiste machen kann

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Mein Lieblingsplattenladen Second Hand Records am Berliner Platz in Stuttgart veranstaltet immer wieder Sonderverkäufe. Der nächste ist zum Beispiel am 27. und 28. März, also kommendes Wochenende. Alle Platten für nur 1 € oder weniger. Natürlich findet man dort für den Preis kein Sgt. Peppers im Mint-Zustand, aber es gibt immer wieder Schätze und Besonderheiten, die es lohnt mitzunehmen. Und selbst wenn sich die ein oder andere Platte doch nicht als das entpuppt, für das man sie gehalten hat, gibt es trotzdem genug Möglichkeiten, den Einkauf zu retten. Hier sind 5 Dinge, die man mit Second Hand Platten aus der Grabbelkiste machen kann:

1. Reinige sie.

Es gibt eigentlich nur zwei gute Gründe, warum ein Plattenladen so günstig Platten verkauft: 1. Keiner will sie kaufen, oder 2., sie sind in einem schlechten Zustand, also stark verkratzt oder verschmutzt. Für letzteren Fall gibt es Methoden, mit denen man bei verschmutzten Platten noch einiges an Klangqualität herausholen kann. Auf Youtube kursieren zahlreiche Videos mit Tipps, wie ihr eure Platten reinigen und dadurch die Klangqualität verbessern könnt. Neben speziellen Waschmaschinen wird auch gerne Holzleim verwendet. Die einfachste und effektivste Methode ist aber wahrscheinlich der Klassiker: Spüli. Hier ein einfaches Video dazu: (mehr …)

ElectriCity #2 – Alles Neu!

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Die Prüfungszeit beansprucht leider auch mich, deswegen gab es in letzter Zeit nur wenig Neues. Bald ist’s aber geschafft und ich kann dann hoffentlich wieder etwas mehr schreiben. Bis dahin spinne ich aber mal die ElectriCity-Reihe etwas weiter. Inspiriert vom gleichnamigen Buch von Rüdiger Esch rekapituliere ich hier die elektronische Musik aus Düsseldorf. Wenn euch gefällt, was ihr hier lest, kauft euch unbedingt das Buch, in dem das Alles noch viel ausführlicher beschrieben wird. Es lohnt sich!

Um ihre erste Platte zu promoten gaben die noch jungen Kraftwerk 1971 einige Konzerte in wechselnder Besetzung mit Florian Schneider-Esleben, Klaus Dinger und Michael Rother beziehungsweise mit Ralf Hütter im Wechsel. Letzterer war immer noch in Aachen mit seinem Architekturstudium beschäftigt. Statt Hütters Hammond-Orgel erklang nun Michael Rothers Gitarrenspiel. Offenbar war die Band dabei nicht ganz erfolglos. Im September des Jahres wurde der Kraftwerk-Song Ruckzuck immerhin für das Intro der WDR-Sendung Kennzeichen D verwendet und auch live kamen die frühen Kraftwerk äußerst gut an. Bei einem Konzert mit Cluster beispielsweise wollten die Fans Kraftwerk gar nicht mehr von der Bühne lassen. Als diese dann doch gingen, um Platz für Cluster zu machen, gab es anscheinend sogar gewaltsame Ausschreitungen im Publikum. Mit Michael Rothers Gitarrenspiel klangen Kraftwerk sehr rau und energisch, also ganz anders als man sie eigentlich kennt. Aufnahmen gibt es in dieser Konstellation mit Michael Rother und Klaus Dinger vor allem aus der TV-Sendung Beat-Club, wo die Band so gar nicht nach den heute bekannten Kraftwerk klingen. (mehr …)

Psychedelische Wärme – Ωracles/Oracles im Merlin, Stuttgart

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Zum Abschluss des Pop Freaks Festivals im Kulturzentrum Merlin spielen die Berliner Newcomer Oracles ein hervorragendes und überraschend professionelles Konzert zwischen Krautrock, Funk und Psychedelic.

Mit Oracles kam ich zum ersten Mal in Berührung, als ich im letzten Jahr überlegte ob ich auf’s Berlin Festival gehen soll. Das Schwesternfestival First We Take Berlin ist nämlich in diesem Zuge kostenlos und durchaus lohnenswert. Beim studieren des Line-Ups des First We Take Berlin Festivals fiel mir eben die Band Oracles ins Auge. Die Beschreibung klang interessant, ein Klick auf ihr offizielles Video zu Melt Tonight lies mich aber wieder das Interesse verlieren. Voreilig legte ich die Band in der Schublade „langweilige Indie-Psychedelic Musik, wie sie gerade jeder macht“. Ich war dann vor allem aus Geldgründen weder auf dem First We Take Berlin noch auf dem Berlin Festival. Als ich sah, dass Oracles in das Stuttgarter Merlin kommen sollten, freute ich mich aber trotzdem auf den Abend. Ich erwartete ein gutes, solides Konzert. Oracles schafften letztendlich aber sogar deutlich mehr als das.

Doch zuvor begeben sich Tristan Rêverb auf die Bühne. Vier Herren und eine Frau, die den für ihr Geschlecht leider immer noch untypischen Platz hinter dem Schlagzeug einnimmt. Gespielt werden wie erwartet hypnotisch psychedelische Stücke. Die Musiker scheinen sehr in ihr Spiel versunken zu sein, was der Performance aber keineswegs schadet. Man erwartet eigentlich genau das bei solcher Musik und wenn man einmal selbst tief genug in die Klänge eingetaucht ist, könnte um einen herum eh die Welt untergehen, ohne dass man es merken würde. Offenbar war der Sänger von Tristan Rêverb ursprünglich solo unterwegs. Hört man sich die Songs auf seiner Bandcamp-Seite an bemerkt man, wie gut die Band dem Sänger tut. Erst mit der reichhaltigeren Instrumentierung erhalten die Stücke Tristan Rêverbs die Tiefe, die sie zu etwas besonderem machen. Dass es aus musikalischer Hinsicht noch Luft nach oben gibt, bemerkt vor allem im Vergleich zu den im Nachhinein auftretenden Oracles, doch die Band aus Schorndorf ist schließlich noch relativ jung und hat hoffentlich noch einen weiten Weg vor sich. Als Zugabe wird ein Stück offenbar improvisiert. Hier zeigt die Band, dass sie auch anders kann. Energischer, treibender. Ein wenig wie die Krautrocker Neu!. Davon dürfte auch gerne ein wenig in’s reguläre Set übernommen werden, natürlich nach eingängigerer Bearbeitung. Auch für den Sänger selbst scheint der Abend ein besonderer gewesen zu sein, wie er einige Tage nach seinem Konzert auf Facebook berichtet. Ein durch und durch gelungener Auftritt. (mehr …)

Überwältigung und Enttäuschung – Die Wirklichkeit und Human Abfall im Merlin, Stuttgart

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Zwei Konzerte, ein Abend. Die Wirklichkeit spielt vor Human Abfall im Stuttgarter Merlin. Eigentlich sollten die Bands relativ gut zusammen passen, aber ich schwanke zwischen den Konzerten vom einen Extrem in’s andere.

Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals dermaßen polarisiert aus einem Konzert gegangen zu sein wie an diesem Abend. Während mich Die Wirklichkeit völlig gepackt hat und ich aus dem Staunen gar nicht mehr ‚raus kam, ließen mich Human Abfall absolut kalt. Keine Frage, die Bands passen gut zusammen, ziehen ein ähnliches Publikum an und ergänzen sich somit. Die meisten Leuten scheinen an diesem Abend auch beide Gruppen gefeiert zu haben. Prinzipiell ein gelungenes Line-Up also.

Doch von vorne: Die Wirklichkeit beginnen den Konzertabend. Wie schon bei Luise Pop und Half Girl vor einigen Tagen stehen beide Bands gleichberechtigt nebeneinander. Es gibt keinen Support und somit auch keine Hauptband. Die Wirklichkeit haben mitte letzten Jahres ihr erstes Album „Alles nur Psyche“ veröffentlicht, das mit seinen sieben Tracks und 28 Minuten Laufzeit tatsächlich eher als EP durchgeht, und möglicherweise auch eine ist. Eine klare Abgrenzung ist hier nicht möglich und augenscheinlich auch nicht vorgesehen. Physisch veröffentlicht wurde das gute Stück ausschließlich als Kassette. Die Band entzieht sich bewusst jedem Ansatz einer guten Vermarktung, fast als scheue sie sich davor zu groß zu werden. Die Aufnahmen gibt es auf Bandcamp für schlappe 3 €, die Kassette konnte man am Merchandise-Stand für 4 € erwerben, inklusive Download-Code. Man merkt schnell, die Band nimmt sich ernst. Die Anti-Haltung wird nicht nur auf die Bühne übertragen. (mehr …)

In Pop gehüllter Feminismus – Luise Pop und Half Girl im Merlin, Stuttgart

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Das Doppelkonzert von Luise Pop und Half Girl besticht allen Vorurteilen zum Trotz. Ihr fragt: „Frauen die Rock machen?“ Ich sage: „Besser als so manche Herren!“

Gerade in Zeiten von Pussy Riot und großer Gender-Debatten fragt man sich als musikinteressierter Mensch ja öfters mal: „Warum gibt es eigentlich so Verhältnismäßig wenige Frauen im Musikbusiness?“ Wenn man sich dann so Bands wie Luise Pop oder Half Girl anhört, fragt man sich hingegen: „Verdammt, warum gibt es nicht mehr Frauen im Musikbusiness und warum sind die, die es gibt, nicht erfolgreicher?!“ Dass Sexismus auch in der Musikwelt immer noch ein großes Problem ist scheint erstaunlich wenigen Leuten bewusst zu sein. Schließlich gibt es ja weibliche Künstler und diese sind mitunter kommerziell sogar sehr erfolgreich. Da gibt es Rihanna, Shakira, Lana Del Rey und wem das alles doch zu Mainstream ist, der kann ja noch zu Björk greifen. Tatsächlich aber sehen sich selbst von Kritikern vergötterte Künstlerinnen wie Björk mit Sexismus konfrontiert. Sie fühlen sich gegenüber der Öffentlichkeit und der Presse nicht für voll genommen. Zurecht, denn während es beispielsweise für einen Clueso reicht, ein wenig auf der Gitarre zu zupfen, dabei einen Popsong zu schmachten und zu wirken wie der nette Schwiegersohn von nebenan, muss eine ähnlich erfolgreiche Frau deutlich mehr liefern, um mediale Aufmerksamkeit zu erlangen, das heißt entweder attraktiv, ausgefallen, oder eben extrem talentiert sein. Und selbst unter diesen Umständen werden ihre Kompetenzen ständig hinterfragt. (mehr …)

Ausgelassene Tanzmusik – Jens Friebe im Merlin, Stuttgart

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Synthielastige Tanzmusik und gekonnte Selbstinszenierung mit Augenzwinkern. Jens Friebe trat für das Pop Freaks Festival im Stuttgarter Merlin auf und traf auf ein äußerst ausgelassenes Publikum.

Würde man die Besucherzahl der Konzerte des Pop Freaks Festivals graphisch darstellen, wäre zumindest bis jetzt ein klarer Abwärts-Trend erkennbar. Während das Merlin beim Nino aus Wien noch gut gefüllt war, kamen bei Klaus Johann Grobe schon deutlich weniger Besucher. Heute, zu Jens Friebe, hat die Zahl der Gäste noch weiter abgenommen. An den Konzerten selbst kann das kaum liegen, das Line-Up ist nämlich wie immer beim Pop Freaks Festival ausgezeichnet und Jens Friebe gehört eigentlich zu den bekannteren Namen. Auch der Wochentag passt: Freitag Abend. Da sollten die meisten Leute Zeit haben. Woran es auch liegen mag, eines ist sicher. Spätestens bei Gisbert zu Knyphausen und die Kid Kophausen Band wird sich dieser Trend ändern. Das Konzert ist bereits jetzt ausverkauft.

Heute aber erst einmal Jens Friebe, der von dem Stuttgarter Musiker Gerwald supportet wird. Dieser spielt eine dynamische Mischung aus Americana und Blues und bewegt sich dabei sowohl textlich als auch musikalisch eher auf der dunklen Seite der menschlichen Phantasie. Das Ganze ist dann ganz nett, aber trotz allem Talent leider eben auch nicht mehr. Bei den meisten Liedern wünsche ich mir eine deutlich rauere und tiefere Stimme herbei. Gerwalds Stimme ist glatt wie ein Aal und mir kommt es zeitweise so vor – ich kann mir nicht helfen – als wollten die Schlümpfe Slayer imitieren. Das ist jetzt natürlich arg überspitzt formuliert. Gerwald ist trotz allem ein talentierter Musiker. Seine Songs veröffentlicht er übrigens über Bandcamp wo man sie zum Pay-What-You-Want-Tarif herunterladen kann. Tolle Sache! (mehr …)

Treibende Ekstase – Klaus Johann Grobe im Merlin, Stuttgart

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Neo Kraut Romantik nennt die schweizer Band Klaus Johann Grobe ihren Stil selbst. Das passt mal mehr, mal weniger gut, ist aber eigentlich auch ziemlich egal, denn das Duo, das live eigentlich als Trio auftritt, klingt so gut, dass man sich eigentlich gar keine Gedanken mehr über irgendwelche Genre-Neologismen machen will.

Wenn ich Neo-Krautrock höre, höre ich am liebsten erstmal weg. Viel zu sehr ist dieser Begriff in den letzten Jahren in Mode gekommen. Plötzlich will jede neue hippe Indie-Band Krautrock machen und unterlegt halboriginelle psychedelische Klänge mit einem trockenen Schlagzeug. Am Ende klingt das Ganze dann meistens doch wieder wie ganz gewöhnlicher Indie. Trotz alldem gibt es aber auch junge Bands, die den Klang von damals auf ihre eigene Art weiterentwickeln und dabei eben ganz großartiges schaffen. Dazu gehören neben Stabil Elite auch Klaus Johann Grobe, die ich im Rahmen des Pop Freaks Festivals live im Stuttgarter Merlin erleben durfte. (mehr …)

Glückselige Gemütlichkeit – Der Nino aus Wien im Merlin, Stuttgart

Foto: Felix Schellhorn

Endloses Gitarrengeschrammel, humorvolle Geschichten, melancholisch anmutende Textlabyrinthe. Der Nino aus Wien bestritt sein allererstes Stuttgart-Konzert mit Bravur und schenkte mir damit einen Abend voller Gemütlichkeit, der meinen Erwartungen mehr als gerecht wurde.

Wir Deutschen neigen ja ganz gerne dazu eher etwas zu engstirnig zu sein, gerade hier in Stuttgart. Es reicht eine Kehrwoche zu verpassen, ein Regal an einem Sonntag montieren zu wollen oder an einem Abend zu vergessen, dass die Stereoanlage doch etwas zu laut eingestellt ist und schon zieht man den lebenslang anhaltenden Hass seiner Nachbarn auf sich. Auch im Beruf gilt: Effizienz, Eifer und Präzision sind eine Grundvoraussetzung, ohne die man es schwer hat einen Job zu finden. Und auch in der deutschen Musik spürt man diesen Drang zur Perfektion bisweilen sehr deutlich. Tocotronic und Prinz Pi schreiben hochintellektuelle Texte für Studenten, Jan Delay übt seinen nasalen Gesang um noch cooler grooven zu können und Scooter suchen nach dem perfekten Verhältnis zwischen Schlager und Dance. Das Beste ist gerade noch gut genug lautet die Devise, die in beinahe allen Genres gültig zu sein scheint. Alle geben stets 100 %.

Und nun steht da im Stuttgarter Merlin dieser Nino Mandl mit seiner Band auf der Bühne und wirft einem Reime zu wie „Diese Person ist cool/Jeder kann cool sein, cool sein kann jeder/Diese Person bist du/Jeder kann sie sein, ob Prinzessin oder Jäger“. Dazu ein bei irgendeiner beliebigen Hair-Metal Band geklautes Gitarrensolo und unkontrolliertes Akkordgeschrammel, fertig ist „Diese Person ist cool“, die erste Singleauskopplung des 2014er Albums „Träume“. Der Sänger spielt mit seiner Band das erste Konzert des Pop Freaks Festivals, einer mehrtägigen Veranstaltung aus Konzerten, Lesungen und Talks mit dem Themenschwerpunkt Popmusik. Aber wo andere die Perfektion suchen, gibt sich der Nino auch mit weniger zufrieden, solange es passt. Mit Perfektion hat das Konzert dieses Abends jedenfalls ungefähr so viel zu tun wie die stillgelegte Baustelle eines Berliner Flughafens. Aber gerade das ist es, was den Nino aus Wien und andere österreichische Bands wie die allseits gefeierten Wanda ausmachen: Ihren Mut zur Simplifizierung. Gerade durch diese Einfachheit der Songs bekommt man das Gefühl, statt spießigen Snobs wieder ganz gewöhnliche Menschen vor sich zu haben. Diese österreichischen Bands bewahren sich eine Bodenständigkeit, die auch abseits der Musik nur wenige deutsche Musiker vorweisen können. (mehr …)

Electri_City #1 – Die Anfänge

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Ich lese ja gerade Electri_City von Rüdiger Esch, in dem die Entwicklung der elektronischen Musik in Düsseldorf von 1970 – 1986 chronologisch dokumentiert wird. Sehr, sehr empfehlenswertes Buch. Eigentlich wollte ich eine Rezension schreiben wenn ich durch bin (mache ich vielleicht auch noch), aber ich bin jetzt gerade bei 1973 angekommen und habe schon so viele tolle Sachen erfahren, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten will. Deswegen hier ein paar lose Infos und Videos, auch um die ganze Sache für mich selbst etwas zu ordnen.

Angefangen hat wohl alles mit Organisation, dem Vorläufer von Kraftwerk, die im Januar 1970 ihr erstes und einziges Album Tone Float herausbrachten. Eine berühmte Aufnahme gibt es aus der Zeit, mit Florian Schneider-Esleben an der Querflöte und Ralf Hütter an einer Hammond-Orgel. Die beiden gründeten später Kraftwerk. Organisation spielte wie viele andere Bands damals auch in wechselnder Besetzung. Schon damals experimentierte Florian wohl sehr gerne mit seinen Flöten, verstärkte diese elektronisch, jagte das ganze durch einige Filter und kreierte somit interessante Klänge. Das Video unten ist eine WDR-Aufnahme vom April 1970 in der Grugahalle in Essen. Kurz nach diesem Auftritt verliesen Ralf und Florian die Band um Kraftwerk zu gründen. Den Song Ruckzuck haben sie auch auf das erste Kraftwerk-Album übernommen. (mehr …)

Metamusik als Gatefold – Father John Mistys neue Deluxe-LP

Die neue Platte von Father John Misty spielt in der Deluxe-Version den Titeltrack des Albums, wenn man die Gatefold-LP aufklappt. Dazu gibt es ein Pop-Up-Artwork. Das sieht alles sehr sehr gut aus. Leider gibt es die limitierte Platte bisher nur beim Label selbst zu kaufen. Bei guten 31 Dollar Versandkosten aus den USA überlegt man sich das gut. Sollte das Ding aber über einen europäischen Händler vertrieben werden, wird es wohl bald in meinem Plattenschrank vorzufinden sein.